Stand: 24.08.2017

Gefahrensituationen






Gefahrensituationen

Die Fälle von Gasexplosionsangriffen auf Geldautomaten in Filialen von Banken und Sparkassen nehmen zu. Allein im Jahr 2008 wurde in Deutschland bis zur Jahresmitte die Zahl der Fälle aus dem gesamten Jahr 2007 erreicht. Offenbar stammt die Methode, mit nahezu frei verfügbaren Mitteln auf brutale Weise den kompletten Geldautomaten im Eingangsbereich von Geldinstituten zu sprengen und in kürzester Zeit Zugang zu den Geldkassetten zu gelangen, aus Ländern in Südeuropa. Die Täter dringen meist nachts in den Selbstbedienungsbereich des Geldinstitutes ein, befüllen den Geldautomaten über den Ausgabeschlitz mit explosiven Gasgemischen, welche mit einer elektrischen Fern- oder Zeitzündung zur Explosion gebracht wird. In vielen Fällen gibt die Tresortür des Geldautomaten nach und in wenigen Sekunden sind die Kassetten mit den deponierten Geldscheinen im PKW der flüchtenden Täter.

Abgesehen vom Verlust der Geldwerte wird der ATM total zerstört. In den meisten Fällen wird jedoch der Schaden durch die Verwüstung des gesamten Kundenbereiches als Gebäudeschaden und die Zerstörung benachbarter Einrichtungen noch weit vervielfacht. Nicht auszudenken, wenn zufällig an der Filiale vorbeigehende Personen von den Trümmern zerberstender Fenster und herausgerissener Gebäudeteile getroffen werden und neben dem materiellen Schaden auch noch Schaden an Gesundheit und Leben zu verzeichnen ist.

 

 

 

 

 

(Fotos: Henning Prill) 



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